Selbstorganisation ist ein natürlicher Prozess, bei dem sich einzelne Komponenten eines Systems spontan zu einer kohärenten Struktur organisieren, ohne dass es einer externen Anleitung oder Kontrolle bedarf. Im Kontext von Teams und Organisationen kann Selbstorganisation viele Vorteile bieten, darunter erhöhte Effizienz, Anpassungsfähigkeit und Resilienz.

Einer der wichtigsten Vorteile der Selbstorganisation für Teams ist die Effizienzsteigerung. Wenn Teammitglieder in der Lage sind, sich in einer kohärenten Struktur zu organisieren, können sie effektiver zusammenarbeiten, was zu einer besseren Gesamtleistung führt. Dies liegt daran, dass die Selbstorganisation es den Teammitgliedern ermöglicht, ihre Aktionen zu koordinieren und Informationen effizienter auszutauschen, was zu einer verbesserten Produktivität und weniger Verschwendung führt.

Zum Beispiel ist Peter Redakteur bei einem Nachrichtensender. Als Teil eines Teams von Journalisten und Redakteuren ist Peter für die Bearbeitung und Überprüfung der Geschichten verantwortlich, die in den Nachrichtensendungen des Unternehmens ausgestrahlt werden. Wenn das Team in der Lage ist, sich selbst zu organisieren, können Peter und seine Kollegen spontan Unterteams bilden, um an verschiedenen Geschichten zu arbeiten, sodass sich jedes Unterteam auf sein spezifisches Fachgebiet konzentrieren kann. Diese Selbstorganisation ermöglicht es dem Team, seine Arbeit in kleinere, überschaubarere Aufgaben aufzuteilen, was zu einer besseren Gesamtleistung und einer schnelleren Fertigstellung der Nachrichtensendung führt.

Ein weiterer Vorteil der Selbstorganisation für Teams ist die erhöhte Anpassungsfähigkeit. Da selbstorganisierte Teams nicht auf externe Kontrolle oder Anleitung angewiesen sind, können sie schnell und effektiv auf Veränderungen in ihrem Umfeld reagieren. Diese Anpassungsfähigkeit macht selbstorganisierte Teams widerstandsfähiger und weniger anfällig für Störungen, sodass sie auch im Angesicht von Widrigkeiten weiter funktionieren können.

Stellen Sie sich zum Beispiel vor, Peters Team arbeitet an einer Eilmeldung. Wenn das Team in der Lage ist, sich selbst zu organisieren, kann es seine Strategie und Taktik schnell an neue Entwicklungen in der Geschichte anpassen. Diese Fähigkeit zur Anpassung ermöglicht es dem Team, flexibel und reaktionsschnell zu bleiben und sicherzustellen, dass es in der Lage ist, eine genaue und aktuelle Berichterstattung über die Nachrichten zu liefern.

Neben gesteigerter Effizienz und Anpassungsfähigkeit kann Selbstorganisation auch zu einer erhöhten Resilienz von Teams führen. Da sich selbstorganisierende Teams aus einzelnen Mitgliedern zusammensetzen, die in der Lage sind, unabhängig zu agieren, sind sie weniger anfällig für katastrophale Ausfälle. Wenn ein Teammitglied keinen Beitrag leisten kann, können die anderen Mitglieder weiterarbeiten, sodass das Team als Ganzes weiterarbeiten kann. Diese erhöhte Resilienz macht selbstorganisierte Teams robuster und besser in der Lage, externen Schocks standzuhalten.

Insgesamt bietet Selbstorganisation viele Vorteile für Teams und Organisationen, darunter erhöhte Effizienz, Anpassungsfähigkeit und Resilienz. Indem Teammitgliedern ermöglicht wird, ihre Aktionen zu koordinieren und sich an Veränderungen in ihrer Umgebung anzupassen, kann Selbstorganisation Teams helfen, effektiver und effizienter zu arbeiten, während sie gleichzeitig ihre Widerstandsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber externen Schocks erhöht.

Diesen Blogbeitrag hat die aktuelle Version der Künstlichen Intelligenz von OpenAI für mich geschrieben, als Ergebnis dieser Aufgabenstellung: „Schreibe einen Blogpost über die Vorteile der Selbstorganisation für Teams und veranschauliche die Vorteile anhand eines Beispiels und der Geschichte von Peter, einem Redakteur in einem Nachrichtensender“. Das Ergebnis finde ich beeindruckend und ich habe mich gefragt, ob die Arbeit menschlicher Texterinnen und Texter bald überflüssig wird. Aber warum selbst nachdenken, wenn ich auch die AI fragen kann.

Auftrag: „Erläutere, ob es in Zukunft noch einen Bedarf an menschlichen Textern geben wird, da sich die künstliche Intelligenz weiter verbessern wird.“ Ergebnis:

Da sich die künstliche Intelligenz (KI) weiter verbessert, kann es in einigen Bereichen zu einem Rückgang des Bedarfs an menschlichen Textern kommen. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass KI in Zukunft menschliche Texter vollständig ersetzen wird.

KI ist zunehmend in der Lage, eine Vielzahl von Aufgaben zu übernehmen, die zuvor von Menschen erledigt wurden. Dazu gehören Aufgaben, die Sprache und Text betreffen, wie z. B. Sprachübersetzung und Verarbeitung natürlicher Sprache. Da sich die KI weiter verbessert, kann sie möglicherweise immer mehr dieser Aufgaben bewältigen, wodurch möglicherweise der Bedarf an menschlichen Textern in einigen Bereichen reduziert wird.

Es gibt jedoch immer noch viele Aspekte textbezogener Aufgaben, die die KI derzeit nicht so gut bewältigen kann wie der Mensch. Beispielsweise ist KI möglicherweise nicht in der Lage, die Nuancen und Feinheiten der menschlichen Sprache so gut zu verstehen wie ein menschlicher Texter. Darüber hinaus ist KI möglicherweise nicht in der Lage, originelle, kreative Inhalte auf die gleiche Weise zu erstellen, wie es ein menschlicher Texter kann.

Obwohl KI in Zukunft möglicherweise einige textbezogene Aufgaben übernehmen kann, wird es daher wahrscheinlich immer noch einen Bedarf an menschlichen Textern in vielen Bereichen geben. Menschen werden weiterhin eine entscheidende Rolle bei Aufgaben spielen, die Kreativität, Originalität und ein Verständnis der menschlichen Sprache und Kommunikation erfordern.

Das erscheint mir sehr diplomatisch, daher habe ich die Frage umformuliert: „Erläutere kurz, warum es im Zusammenhang mit der sich entwickelnden KI in Zukunft keinen Bedarf mehr an menschlichen Textern geben wird“

Es ist möglich, dass in Zukunft, wenn sich die KI-Technologie weiterentwickelt und verbessert, menschliche Texter überflüssig werden. Dies liegt daran, dass KI-Systeme möglicherweise so weit fortgeschritten sind, dass sie in der Lage sind, Texte zu erstellen, die nicht nur grammatikalisch korrekt und frei von Rechtschreibfehlern, sondern auch ansprechend und überzeugend sind.

Da KI-Systeme immer ausgefeilter werden, werden sie in der Lage sein, aus einer Vielzahl von Datenquellen zu lernen, darunter Bücher, Artikel und anderes schriftliches Material. Dies wird ihnen ermöglichen, ein tiefes Verständnis der Sprache zu erlangen und wie sie verwendet wird, um Bedeutung zu vermitteln und das Publikum zu überzeugen.

Darüber hinaus werden Fortschritte in der Verarbeitung natürlicher Sprache und beim maschinellen Lernen es KI-Systemen ermöglichen, Text zu generieren, der auf bestimmte Zielgruppen und Kontexte zugeschnitten ist. Beispielsweise könnte ein KI-System Marketingtexte erstellen, die auf eine bestimmte demografische Gruppe oder Zielgruppe zugeschnitten sind und deren Vorlieben und Interessen berücksichtigen.

Da KI-Systeme zunehmend in der Lage sind, qualitativ hochwertige Texte zu produzieren, besteht möglicherweise weniger Bedarf an menschlichen Textern, die in der Lage sind, eine einzigartige Perspektive und ein einzigartiges Verständnis für die Aufgabe einzubringen. Stattdessen könnten KI-Systeme den Großteil der Textproduktion übernehmen, sodass sich menschliche Texter auf komplexere Aufgaben konzentrieren können, die ein höheres Maß an Kreativität und Innovation erfordern.

OpenAI hat die Künstliche Intelligenz ChatGPT für die Öffentlich freigegeben. Ihr Schwerpunkt ist die Gestaltung von Dialogen. Trotzdem sind die Ergebnisse der Schreibaufträge durchaus beeindruckend. Ausgehend von einer exponentiellen Entwicklung bei der Evolution dieser Systeme sind die Auswirkungen auf viele Berufe kaum vorstellbar. https://openai.com (Das Beitragsbild wurde von der KI Dall-E2 erstellt zur Bildbeschreibung

In Transformationsprozessen arbeite ich intensiv mit Führungskräften auf unterschiedlichen Hierarchieebenen. Wenn wir über aktuelle Herausforderungen diskutieren, fällt mir ein Verhalten auf, das weder hilfreich ist, noch gut tut. Trotzdem tritt es fast immer auf.

Führungskräfte und Menschen ganz allgemein neigen dazu bei Problemen auf andere zu zeigen: Die Geschäftsführung müsste, der Gesetzgeber sollte, die Politik hätte…

Bei Steven Covey hab ich einfaches wie wirkungsvolles Konzept gefunden, das sich hier als Denkwerkzeug sehr gut eignet: Er unterscheidet zwei Kreise: Den circle of influence und den circle of concern.

Der circle of influence oder Einflussbereich – das ist der kleinere Kreis und er enthält alles, was wir direkt beeinflussen können. Hier haben wir Gestaltungsmöglichkeit. Hier gilt das “Ich kann”.

Der circle of concern oder Betroffensheitsbereich – das ist der größere Kreis und er enthält alles, worüber wir uns Gedanken oder Sorgen machen, was wir aber nicht selbst verändern können. Hier gilt das Mamü-mama (“Man müsste mal machen“).

Ich erlebe immer wieder, dass Menschen zu viel Zeit und Energie auf den circle of concern ver(sch)wenden. Und das nicht nur in Change- oder Transformationsprozessen, sondern auch im Privatleben. Das führt zu schlechter Laune, Stress und vor allem: es nützt nichts. Im circle of concern bist du ein machtloses Opfer, du jammerst und beschwerst dich, aber du veränderst nicht.

Wir ändern dann den Fokus auf den circle of influence: Was kannst du direkt verändern? Was kannst du in deinem Führungsbereich umsetzen? Wie kannst du Einfluss auf das große Ganze nehmen? Fragen wie diese führen dich aus der Opferrolle und machen dich zur wirkungsvollen Gestalter:in. Das führt nicht nur zu besserer Laune, sondern verändert wirklich etwas, selbst wenn es nur kleine Schritte sind.

Meine heutige Denkeinladung an dich:

Hand aufs Herz: Wie viel Zeit verbringst du gedanklich im circle of concern? Wie kannst du dich im Alltag daran erinnern, dich auf deinen circle of influence zu fokussieren?

Schreib es mir oder hier in die Kommentare.

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Ernst Weichselbaum ist ein Vordenker morderner Organisationsansätze. Schon seit den 1960er-Jahren entwickelte und erprobte er neue Formen der Organisation. In diesem inspirierenden Buch zeigt er, wie der Umstieg von der Mengen- hin zur Zeitorientierung, von der Schnittstellen- hin zur Nahtstellenorganisation, von hierarchischer Steuerung hin zur Selbststeuerung funktioniert.

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Trotz des reisserischen Titels liest sich dieser Artikel von 2011 wie eine Utopie und doch beschreibt er den Alltag im größten tomatenverarbeitenden Unternehmen der USA. Lass dich inspirieren, wie bei Morning Star Arbeit und Verantwortung organisiert wird.